Sie möchten die Bildqualität Ihrer Endoskope dokumentieren?
Sie möchten die Bildqualität Ihrer Endoskope prüfen? Dann sind Sie hier genau richtig!
Aber was ist die Bildqualität eines Endoskops eigentlich? Und wie misst man sie?
„Obwohl die bestmögliche Patientenversorgung unser wichtigstes Ziel ist, sind wir schlecht dafür gerüstet, zu messen, ob wir dieses Ziel erreichen.“ – Bjorkman und Popp
Was kann schiefgehen?
Es gibt verschiedene Methoden, die Bildqualität eines Endoskops zu messen, und verschiedene Werkzeuge dafür.
Betrachtet man ein Endoskop genauer, stellt man fest, dass es aus vielen Komponenten besteht: Stablinsen, Saphirfenster, Glasfasern, Objektive usw.
All diese Komponenten bilden die „Signatur“ des Endoskops. Mit einer einzigen Messung lassen sich daher nicht alle möglichen Defekte aufdecken.
Man muss mehrere Aspekte messen, um ein klares Bild zu bekommen!
Die geschätzte Lebensdauer eines Endoskops liegt zwischen 1 Minute und 2 Jahren.
Ja, wir haben schon ältere Endoskope gesehen – aber glauben Sie uns: Mit der Zeit werden sie nicht besser.
Über Endoskope
Endoskope sind so gebaut, dass sie der extremen Hitze eines Autoklaven (rund 135 °C) standhalten.
Damit sich die Linsen ausdehnen und zusammenziehen können, werden sie von einer Spiralfeder in Position gehalten. Bei diesem Ausdehnen und Zusammenziehen zerkratzen die Abstandshalter zwischen den Stablinsen jedoch deren Oberfläche, sodass sich Glasstaub auf den Stablinsen absetzt.
Der Transport von Endoskopen hat denselben Effekt. Ein wenig Staub ist normal – aber wo zieht man die Grenze? Ab wann leidet die Bildqualität?

Stablinsen sind oft geklebt. Das mag seltsam klingen, aber die günstigste Art, eine Stablinse herzustellen, ist, einen Glasstab zu nehmen und eine Linse aufzukleben.
Besser ist es, die Oberfläche des Stabs selbst zur Linse zu polieren.
Durch die Temperatur im Autoklaven altert der Kleber jedoch schnell und vergilbt. Schließlich verliert er seine Haftung und die Linse löst sich. Wie misst man das? Und wieder: Wo zieht man die Grenze?
Besser ist es, die Oberfläche des Stabs selbst zur Linse zu polieren.
Durch die Temperatur im Autoklaven altert der Kleber jedoch schnell und vergilbt. Schließlich verliert er seine Haftung und die Linse löst sich. Wie misst man das? Und wieder: Wo zieht man die Grenze?
Wenn von der Bildqualität eines Endoskops die Rede ist, meint man meist nur Fokus und Bildschärfe – oder, für die Techniker unter uns, die MTF.
Im Grunde ist das die Fähigkeit eines Linsensystems, ein Bild wiederzugeben. Je besser, desto weniger Verzerrung und desto mehr Kontrast bzw. Auflösung.
Die Bildqualität von Endoskopen prüfen
Bei Dovideq dreht sich alles um die Prüfung der Bildqualität von Endoskopen, und unser Gerät leistet dabei hervorragende Arbeit. Oben habe ich erklärt, wie die Spiralfeder die Linsen in Position hält. Lässt man ein Endoskop auf das Okular fallen, ist der Fokus völlig verändert.
Da Endoskope täglich verwendet werden, empfehlen wir, sie auch täglich zu prüfen.
Da Endoskope täglich verwendet werden, empfehlen wir, sie auch täglich zu prüfen.
Dann gibt es noch die Lichtleitfasern in einem starren Endoskop – ebenfalls ein viel diskutiertes Thema in Kliniken.
Durchgebrannte oder gebrochene Fasern oder Rückstände, die im Lichtleiteranschluss festsitzen.
Im Einsatz werden Endoskope nicht immer schonend behandelt, und auch die Reinigung ist nicht gerade „freundlich“ zur Qualität. Der tägliche Gebrauch beeinträchtigt die Funktion des Endoskops, und es ist schwer zu erkennen, wann es unter die Akzeptanzschwelle fällt. Eine schleichende Verschlechterung kann ein Mensch schlicht nicht wahrnehmen.
Wie messen wir das?
Nun könnten Sie vorschlagen, den Autoklaven nicht mehr zu nutzen und ganz auf Plasma umzusteigen.
Ich will kein Spielverderber sein, aber auch dieses Verfahren ist sehr aggressiv gegenüber Kunststoffen, Klebern usw. Manche Endoskophersteller raten sogar davon ab.
Ich will kein Spielverderber sein, aber auch dieses Verfahren ist sehr aggressiv gegenüber Kunststoffen, Klebern usw. Manche Endoskophersteller raten sogar davon ab.

Dovideq hat genau das richtige Werkzeug entwickelt, um Ihre Endoskope über die Zeit zu überwachen. Es wird von einer Cloud-Plattform unterstützt, die alle Daten, Berichte und Werkzeuge liefert, damit nie wieder ein defektes Endoskop in den OP gelangt.
Es prüft nicht nur die Bildqualität, sondern auch Verfärbungen und Staubpartikel, und misst Blickwinkel und Bildfeld.
Es fügt sich direkt in den Arbeitsablauf der AEMP ein, dokumentiert die Qualität Ihrer Endoskope und zeigt sofort an, wann Handlungsbedarf besteht.
Kürzlich sind wir auf einen Artikel gestoßen, in dem es hieß:
„Der Weg zur Qualitätsverbesserung beginnt naturgemäß damit, die Aspekte der Versorgung zu definieren, die die Qualität der Patientenerfahrung beeinflussen.“
Genau so sind wir an die Entwicklung von ScopeControl und LightControl herangegangen: Zuerst haben wir uns angesehen, wie der Endanwender das Problem lösen wollte, und dann bestimmt, wie man es technisch messen kann.
Wir wussten, dass sich Endoskopspezifikationen nicht einfach aus dem Internet herunterladen lassen. Deshalb haben wir eine neue Datenbank mit eigener „Sprache“ aufgebaut, die die Herstellerspezifikationen nicht verletzt.
Wir wollten aus der Messung von Endoskopen lernen – und wir möchten, dass unsere Anwender voneinander lernen!
Deshalb lässt sich jedes ScopeControl mit der Plattform EndoscopeManager verbinden, um Daten auszutauschen und zu analysieren und evidenzbasierte Werte zurückzugeben, die der ganzen Branche helfen.
Gemeinsam mit dem UMCU (Universitair Medisch Centrum Utrecht, Niederlande) haben wir außerdem Studien durchgeführt, um Grenzwerte für die Aussonderung von Endoskopen aus dem OP-Einsatz festzulegen.
Und wir machen weiter: Jeder neue Anwender von ScopeControl oder LightControl profitiert von der Arbeit, die andere Kliniken bereits geleistet haben, und trägt mit der Nutzung dazu bei, die endoskopische Chirurgie sicherer und kostengünstiger zu machen.
Was kann ich tun?
Beginnen Sie noch heute mit der Prüfung Ihrer Endoskope und helfen Sie, Verzögerungen im OP durch defekte Endoskope zu verringern. So einfach ist das.
Quellen: